Warum ist Klimaschutz verbrannt, Prof. Mojib Latif?
Shownotes
Was du aus dieser Folge mitnimmst:
🌡️ Klimakrise statt Panikmache: Warum die wissenschaftlichen Warnungen Realität geworden sind und welche Entwicklungen uns noch bevorstehen.
💧 Die unterschätzte Wasserkrise: Weshalb Deutschland laut Latif bereits enorme Wassermengen verloren hat und was das für unsere Versorgung bedeutet.
💰 Die Kosten des Nichtstuns: Warum Klimaschäden längst Milliarden kosten und in der politischen Debatte trotzdem häufig unterschätzt werden.
⚡ Energie im Überfluss: Weshalb erneuerbare Energien und verfügbare Technologien das Problem lösen könnten – und warum günstige Energie nicht überall ankommt.
🏛️ Politik als Bremsklotz: Was fehlende Kontinuität, falsche Subventionen und politische Konflikte mit dem Tempo der Energiewende zu tun haben.
🚀 Zukunftsfähigkeit statt Verzicht: Warum die Energiewende nur dann gesellschaftlich erfolgreich sein kann, wenn Menschen schon heute finanziell davon profitieren.
Jetzt interessiert uns deine Meinung:
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NEW ENERGY TALK by 1KOMMA5° – für alle, die Zukunft nicht nur diskutieren, sondern gestalten wollen.
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00:00:00: Barack Obama, also einer der Vorgänger von Donald Trump.
00:00:03: Der hat mal seinen Wahlkampf damals geführt und im Slogan Yes We Can!
00:00:07: Und natürlich Ken wie?
00:00:08: Wir haben kein Energieproblem.
00:00:10: Wir haben erneuerbare Energien über Fluss.
00:00:12: Kein Technikproblem.
00:00:14: Geld ist genug vor Hartnister falscher Teil.
00:00:16: Deswegen sind das zwei Seiten derselben Metallier auf der einen Seite Hitze, Döre und auch an der anderen Seite Starkregen über Fünftung usw.
00:00:24: Das gehört zusammen.
00:00:25: Wir müssen Menschen schon deutlich machen dass sie profitieren Aber sie dürfen nicht profitieren am Ende der Energiewende, weil so sind wir nun mal.
00:00:34: Wir sind alle kleine Egoisten.
00:00:35: Ich meine ob das wollen oder nicht.
00:00:45: Rekordsommer – zwanzig sechsundzwanzig Temperaturen über einen vierzig Grad Waldbrände historische Tiefstände in den Flüssen.
00:00:52: Gas und Atomkraftwerke müssen abgeschaltet werden, weil das Kühlwasser zu heiß ist oder einfach nicht mehr existent ist.
00:00:57: Und warum geht uns nicht nur das Gas sondern jetzt auch noch Trinkwasser aus?
00:01:02: Auch wenn es keiner mehr will, wir müssen über das Klima reden und vor allem wie wir die Erderwärmung jetzt noch stoppen.
00:01:08: Professor Moji Platif, bekanntester Klimaforscher in Deutschland ist zu Gast!
00:01:12: Wir sprechen über das Paradoxrum zwischen Apokalypse und Hoffnung und was es jetzt braucht damit wir das mit dem Klima und der günstigen Energie wirklich noch den Griff kriegen.
00:01:22: Ich freue mich relativ dass Sie heute hier sind.
00:01:24: Hab schon gehört eins mal fünf Grad war vorher noch kein Begriff.
00:01:26: deswegen großartig dass sie uns hier besuchen.
00:01:29: ich finde Wieder mal zum Thema, was wir lange schon reden.
00:01:32: Aber was irgendwie gerade Hitziger denn je wird?
00:01:36: Der Sommer war geprägt von Extremtemperaturen.
00:01:39: Wir hörten über dreißigtausend Menschen in Europa, die ich sage es mal so in Anführszeichen Hitze Tote betitelt worden sind.
00:01:47: Ist diese Rekordhitze jetzt schon so die Vorgeschmack, das wir jetzt in der Zukunft erwarten dürfen oder was sie uns einstellen?
00:01:53: wie blicken Sie grad auf die ganze Lage?
00:01:56: Ja, das ist so eine Art Blaupause für das was auf und zu kommen könnte.
00:02:02: Wir müssen ja sehen dass wir doch eine ziemliche Dynamik im Moment beobachten was die Klimaerwärmung angeht.
00:02:09: In die Ferndynamik?
00:02:10: Ja, Dynamik insofern als Wir, erst seit deiner dreiundachzig überhaupt Temperaturen von vierzig Grad und mehr beobachtet haben in Deutschland.
00:02:22: Woher gab es das gar nicht?
00:02:23: Das heißt also wir sprechen hier über ein völlig neues Phänomen was eben durch die Erderwärmung verursacht worden ist und inzwischen haben wir ja zwar nicht jedes Jahr aber schon des öfteren Temperaturens von über vierzig grad gehabt.
00:02:38: selbst hier in Hamburg im hohen Norden hatten wir schon Ich selber bin ja ein Hamburg-Gebore, ich hätte mir nie träumen lassen, dass wir hier mal fest die Garten essen würden.
00:02:49: Und jetzt dieses Jahr, im Jahr für das Jahr ist es zu Ende des Jahres und wir haben einen neuen Allzeitrekord mit einer Art der Erwärmung.
00:02:58: Das zeigt einfach diese Dynamik wie ich es ausgesprochen habe oder wie ich sie formuliert habe.
00:03:05: Es geht jetzt wirklich mit großen Schritten voran in die weitere Erwährmung.
00:03:13: Sie haben es gerade schon gesagt, das hatten wir so nicht und vor allem nicht immer wieder in der Regelmäßigkeit.
00:03:17: Und wenn gab's mal irgendwo einen Ausnahmoment sind wir infrastrukturell, kulturell menschlich?
00:03:23: Sind wir bereit dafür?
00:03:24: Nein überhaupt nicht!
00:03:26: Ich wundere mich auch warum nicht denn wir sprechen über diese Dinge ja schon seit Jahrzehnten und im Prinzip ist auch alles das reingetreten was meine Kolleginnen und Kollegen eben schon vor vielen vielen Jahren vorhergesagt hat.
00:03:42: Und mein allererstes Buch zum Beispiel, dass sie es Hitze, Rekorde und Jahrhundert flut.
00:03:47: Ja was wir jetzt tun müssen aber das ist über zwanzig Jahre her und wenn man den klappen Texten liest von damals er ließ sich ja sehr genau wie die Entwicklung die wir seit da eben tatsächlich auch durchgemacht haben.
00:04:02: Jetzt kritisieren ja dann sogar manche eben genau solche Titel auch Buch oder Schlagzeilen und sagen Sie hätten ja alle irgendwie schon sozusagen den Weltuntergang vorhergesagt.
00:04:12: Wie reagieren sie auch auf wirklich so scharfe Kritik dann als Forscher?
00:04:17: Na, wir als Wissenschaftler müssen ja das beschreiben was ist und was letzten Endes die Forschung sagt was in der Zukunft passieren könnte.
00:04:28: Und das kann man jetzt aller Mismus nennen, ich meine weil es eben doch des Öfteren als aller Mismos abgetan wurde haben sie viele Menschen nicht ernst genommen und auch in der Politik war sie eben nicht ernstgenommen.
00:04:40: ja aber das war jetzt kein aller Mismo's in dem Sinne dass ist nur eine kleine Gruppe von Menschen gewesen sind von Wissenschaftlern sondern dass es eben die allergroße Mehrheit war.
00:04:52: und wenn wir mal die wissenschaftlichen nur die wissenschaftlichen Studien ansieht.
00:04:56: In den letzten Jahren oder Jahrzehnten, da sieht man eben das weit über neunzig Prozent der wissenschaftliche Studien ihm genau das sagen und oder gesagt haben.
00:05:07: Und insofern muss man einfach sagen Die Wissenschaft war und ist sich einig ... bloß in der heutigen Medienwelt kommt das irgendwie nicht so rüber.
00:05:17: Man hat immer noch das Gefühl, dass diese Dinge unsicher sind... ... also eine Art Expertenstreit gibt.
00:05:22: den hat es nicht gegeben und dann gibt das auch heute nicht.
00:05:26: Spannend!
00:05:27: In den Medien sieht man ja gerade auch irgendwo so Szenarien zwischen Apokalypse fast schon irgendwo und aber auch Hoffnung je nachdem in welche Richtung man blickt.
00:05:37: Sie nutzen auch gerne dieses Paradoxon manchmal ein bisschen in der Beschreibung?
00:05:42: Ist es jetzt gerade bei Apokalypse-Stimmung oder sind Sie hoffnungsvoll gestimmt, wenn sie sich einordnen müssten und wenn ja warum?
00:05:49: Also in meiner Brust schlagen zwei Herzlern, würde ich ganz ehrlich sagen.
00:05:52: Auf der einen Seite bin ich ja Wissenschaftler und das Wissenschaftler muss sich einfach die Dinge nüchtern betrachten.
00:05:58: Und da muss man einfach sagen, die Lage ist bedrohlich.
00:06:01: Da führt kein Weg dran vorbei.
00:06:03: Wir haben gerade über die Hitze gesprochen, einundvierzig, acht Grad.
00:06:07: Allein in Deutschland ungefähr sechzehntausend Hitze tote.
00:06:09: Das ist eine konservativische Schätzung.
00:06:11: wahrscheinlich werden sogar zwanzigtausends so um den Dreh sein.
00:06:15: Ich meine... Eigentlich ist es schon zu spät in gewisser Weise.
00:06:20: Also kann ich mir sagen, vor zwölf ist es auf jeden Fall nach zwölfe wenn man solche Zahlen hört.
00:06:27: und auf der anderen Seite bin auch ein Mensch ohne Hoffnung kann man nicht leben.
00:06:33: Und ich weiß ja, dass es ja möglich wäre die Erwärmung noch zu stoppen zumindest auf einem Niveau das irgendwie vielleicht noch als Akzeptabel gelten würde.
00:06:46: im Prinzip sind wir schon in einem Bereich der eigentlich nicht mehr akzeptabel ist wenn man sich mal ansieht was so um uns herum passiert.
00:06:53: Wir haben jetzt sehr viel über die Hitze in Deutschland gesprochen in Europa aber vor ein zwei Wochen Ich glaube am sechsten und zwanzigsten August ist es gewesen, dieser Bergsturzflug im Himalaya.
00:07:09: Tibet und Nepal getroffen hat.
00:07:14: Man weiß nicht, wie viele Menschen da rum sehen gekommen sind.
00:07:16: aber wenn man die Fernsehbilder gesehen hat das war ja wirklich apokalyptisch.
00:07:20: Ich meine andere Worte kann ich dafür nicht finden.
00:07:25: und die Menschen, die man da gesehen hat dann im Vergleich zu dieser Welle, die da auf die kamen, die Menschen sahen auch so kleine Miniaturen.
00:07:36: Das hat noch mal gezeigt, welche Gewalt eigentlich.
00:07:41: entfesselt werden kann, wenn es immer wärmer wird.
00:07:45: und dass die Gebirgsregion instabil werden ist ja nun auch keine Überraschung.
00:07:49: Wenn die Gletscher schmelzen, dann der Permafrost immer weiter herausgeht gerade da.
00:07:52: der Permaprost ist so was wie Zement für die Berge.
00:07:56: Der hält sie ja zusammen.
00:07:58: Und ja, wenn die Glettscher sich zurückziehen, wenn das immer wärmar wäre können wir natürlich auch außer anderem brechen und in der Summe können eben solche Ereignisse passieren.
00:08:11: Das war jetzt wirklich dramatisch, glaube ich das Schlimmste was wir bis jetzt erlebt haben.
00:08:15: Aber so ganz unerwartet kam es auch nicht.
00:08:18: Ich habe schon in meinen Büchern zumindest am Rande immer wieder beschrieben dass sowas möglich ist und wir hatten sie ja auch in Deutschland ein Stück weit tatsächlich in den letzten Jahren mit verfolgen können.
00:08:34: Ich weiß nicht ob Sie das mitbekommen haben.
00:08:36: Es gibt da einen Bad Bauern aus Südamerika, der gegen den Energiekonzern RWE geklagt hat.
00:08:44: Warum?
00:08:45: Weil er lebt mit seiner Gemeinde am Fuße eines Gletschers Glaciasis.
00:08:51: Und der schwillt eben an, weil es immer wärmer wird und der Glaciusch mildst und der Pegel steigt.
00:08:58: und da wollte jetzt gerne einen Schutzdamm bauen hat natürlich kein Geld und hat dann RWE verklagt damit die eben anteilig diesen Damm finanzieren.
00:09:12: Und?
00:09:12: Hat das geklappt?
00:09:13: Nein leider nicht ist ein lächerlicher Summe.
00:09:15: aber das war für RWE natürlich ein Präsidentsfall gewesen.
00:09:17: deswegen haben wir alles auf gefahren, was man auch fahren kann und die Klage wurde jetzt nicht rundherum abgelehnt von den Gerichten.
00:09:26: Aber in letzter Instanz ist sie dann doch abgelehnd worden.
00:09:29: Ja, spannend.
00:09:30: Und wie Sie gerade schon beschreiben das sind ja jetzt einzelne Symbolmomente sozusagen die einfach zeigen was in Summe sich zuspitzt.
00:09:37: bevor wir auch gleich nochmal unbedingt an der Stelle andocken wo sie gerade gesagt haben man kann die Erderwärmung schon auch noch sagen wir mal richten stoppen so würde ich vorher nochmal für die die sich jetzt nie so.
00:09:49: Wir haben grad erdrutscht und eben auch die Berge angesprochen wir haben steigenden Pegel durch irgendwo Gletscherschmelze angesprochen Die Hitze vielleicht können wir es nochmal zeichnen Warum auch immer bis heute noch nicht so beschäftigt hat.
00:10:02: Wir gucken in die Zukunft, was könnte da alles passieren?
00:10:06: Wenn sie das nochmal so vielleicht klustern müssen durch eben jetzt genau diese Erderwärmung von der See gesprochen haben.
00:10:11: auf Was könnten wir uns da wirklich einstellen müssen?
00:10:13: Prinzip brauchen wir nur die Verdankheit zu blicken und eine konservative Schätzung wäre, dass es ungefähr erst mal in den nächsten Jahrzehnten weitergeht wie den letzten Jahrzehn.
00:10:24: Und was haben wir in der letzten Jahrzeit beobachtet?
00:10:27: Eine enorm schnelle Erwärmung so im Bereich von Null Komma zwei bis Null drei Grad pro Jahrzehnt.
00:10:38: Pro Jahrzehn, wenn man das mal vor neun Jahre hochrechnet dann ist man eben schon bei zwei-drei Grad.
00:10:43: wir sind jetzt schon bei eins Komma fünf Grad ungefähr das heißt wir steuern ja schon so auf drei vielleicht vier grad zu insbesondere wenn man sich die politischen Welten ansieht beispielsweise in den USA.
00:10:56: aber für uns gibt es diese Tendenzen inzwischen in Deutschland oder ganz Europa.
00:11:02: und nochmal, glaube ich in Beziehung setzen zu dem was wir in der Vergangenheit eigentlich so hatten.
00:11:10: Das gab ja Eiszeiten und Warmzeiten
00:11:12: usw.,
00:11:12: wenn man sich mal anguckt, der Temperatur unterschied global zwischen einer Eiszeit- und davor industriellen Zeit sozusagen um ein Achtundhundert oder so hat ungefähr vier Grad betragen Tausende gedauert.
00:11:29: Und jetzt marschieren wir sozusagen viel, viel schneller in so eine Temperaturänderung nur in die andere Richtung und insofern ist sowohl das Ausmaß als auch die Geschwindigkeit dieser Erwärmungen einzigartig für uns Menschen.
00:11:42: Sowas hat es noch nicht gegeben.
00:11:45: Insofern bewegen wir uns in einer neuen Welt.
00:11:49: im Prinzip leben ja schon ein bisschen in einer Neuen Welt.
00:11:52: was ich damit meine ist eine Welt die wir gar nicht kennen.
00:11:55: Ich habe es sehr gesagt.
00:11:57: In Hamburg fährt sich gerade, kannten wir bis jetzt nicht in anderen Regionen Deutschland noch ein bisschen wärmer.
00:12:04: Wir sind schon in so einer Welt die wir eigentlich nicht kennen zwar nicht dauerhaft aber es kommt immer wieder Phasen, die uns eben eine Welt hineinbringen und das wird sich natürlich verstetigen dass wir immer häufiger in so einer Welt leben.
00:12:19: Das
00:12:19: finde ich auch ein spannender Aspekt, weil jetzt kann man ja sagen wir reden über Gradzahlen.
00:12:22: Ich glaube wir haben auch ein gutes Bild vor Auge was das bedeutet.
00:12:25: für viele ist es aber so fern.
00:12:26: dann reden wir irgendwie von Bergen und sagt ja gut die sind weit weg von mir.
00:12:31: wie spürt man's im Alltag?
00:12:33: Jetzt schon wo sind da die konkreten Dinge wo sie sagen dass genau das auf was wir uns jetzt einstellen dürfen was noch zunimmt auch eine Stärke in der Intensität?
00:12:40: Vielleicht noch mal ganz konkret so im Alltag.
00:12:42: Wo spülen es die Menschen jetzt schon, wo vielleicht dann auch als erstes in der Zuspitzung?
00:12:46: Ja wir spüllen sie jetzt schon.
00:12:48: Hitzer haben wir jetzt schon ausgiebig angesprochen.
00:12:52: Es ist ja tatsächlich so, dass wir Menschen für Temperaturen von deutlich über dreißig Grad eigentlich gar nicht ausgelegt sind.
00:12:58: Wenn wir in Richtung Körpertemperatur kommen dann wird schon schwierig insbesondere für Menschen die schon vorerkrankt sind wie Kinder und usw.
00:13:08: Und das ist die eine Seite der Medaille.
00:13:10: auf die andere Seite der medaille ist eben stark regen.
00:13:14: ich will es mal kurz erklären.
00:13:16: das klingt immer wie ein Widerspruch auf der einen Seite extreme Hitze, Dörre usw.
00:13:21: und dann eben stark regeln.
00:13:24: Das hat alles damit zu tun dass das wärmer wird.
00:13:26: wenn es wärmer ist steigt die Verdunstung die Böden trocknen schneller aus.
00:13:32: Das Wasser ist aber nicht weg.
00:13:33: das Wasser ist zumindest teilweise oben in der Luft oder in der Atmosphäre und bei entsprechend der Wetterlage kann da auch mehr runter kommen und deswegen sind das zwei Seiten derselben Metall hier also auf der einen Seite Hitze Dürre und auch der anderen Seite Starkregen, Überflüchtung usw.
00:13:49: Das gehört zusammen.
00:13:50: Und deswegen kann man jetzt nicht sagen okay was wir jetzt dieses Jahr erlebt
00:13:54: haben
00:13:55: das wird immer häufiger kommen ja es wird häufiger kommt aber nicht auch schließlich.
00:13:59: Es kann eben genau das andere auch kommen was da zum Beispiel während der Arthalflut beobachtet haben diese gigantischen Regenbeng die dann zu großen Überschwemmungen führen und an den Küsten steigen die Pegel Das kommt noch hinzu und die Menschen, die an der Küste leben, Ost- und Nordsee.
00:14:20: Die sehen ja, dass da schon etwas passiert, damit die Dach hoch gebaut werden.
00:14:25: Und dieses Geld, das haben wir alle letzten Endes.
00:14:27: Das heißt, Klimawandel kostet uns so viel Geld, sondern wir verschwiegen immer.
00:14:31: Heißt immer, Klimaschutz ist unendlich teuer und es kann man sich leisten.
00:14:35: Aber keiner redet darüber was das heute schon kostet.
00:14:38: Die helfen für die Landwirtschaft, die Hilfen für die Forstwirtschaft... ...die Beseitigung der Schäden in der Infrastruktur Und so weiter sind schon Milliarden und Aber-Milliarden, die wir jedes Jahr aufbringen müssen.
00:14:50: Es wird natürlich immer mehr... es gibt auch Berechnungen zum Beispiel vom Allianzversicherungskonzern.
00:14:56: das sind horrende Summen, die solche Hitzetage z.B.
00:15:00: für die Volkswirtschaft kosten.
00:15:03: Ich kann das nirgendwo lesen!
00:15:05: Das wird immer unter der Decke gehalten.
00:15:08: Ja, das ist wirklich spannend.
00:15:10: Und jetzt sind wir auch schon so bei einem Thema nämlich Wasser.
00:15:12: Es ist gerade als Schlagwort ganz viel gefallen.
00:15:14: Das neueste Buch geht ja auch genau um das Thema Wassertrinkwasser und auf was können man es an der Ebene noch einstellen?
00:15:20: Genau!
00:15:21: Auf der einen Seite trocken-dürre Landwirtschaftsschwierigkeiten dann schütten auf einmal Unmengen von Wasser vom Himmel... Wasser ist irgendwie genug da.
00:15:29: Wir haben ja auch einen Planeten, einen Wasserplaneten.
00:15:31: Warum reden wir jetzt auf einmal über Wasserknappheit, Trinkwasserknapptheit und wie hängt das zusammen auch?
00:15:37: Das war mir schon ein großes Anliegen, deswegen habe ich eben dieses Buch Wasser das bedrohte Element gespielt.
00:15:43: Weil es fängt schon damit an dass nur zwei Komma fünf Prozent des Wassers der gesamten Erde Süßwasser sind und wir können ja nur süß Wasser nutzen entweder zum trinken oder eben zur Bewässerung in der Landwirtschaft.
00:16:00: Von diesen zwei Komma fünf Prozent ist aber das Allermeiste gar nicht zugänglich, oder nicht einfach zugänglig weil es ist eine Polaregion in Form von Eis und in Form vom Schnee gebunden was uns tatsächlich zugängig ist von dem gesamten Wasser auf die Erde oder zumindest relativ einfach zugenglich sind einige wenige Zehntel Prozent des gesamten Wassers auf der Erde.
00:16:24: Also wir sind zwar da Wasserplaneten, wir sind der blaue Planet ja aber das was wir wirklich brauchen ist ein extrem seltenes, ein extrem rares Gut und deswegen sollten wir eben auch mit dieser Ressource sorgsam umgehen und es nicht verschwenden.
00:16:40: Ja
00:16:40: auf jeden Fall könnte man denn ausseizigen Wasser durch Mechanismen... Sind wir so weit dass man durch irgendwie Technik und Co.
00:16:47: daraus Süßwasser machen kann?
00:16:49: Ja, das kann man schon machen.
00:16:51: Wird auch gemacht zum Beispiel in der Golfregion im nahen Osten.
00:16:56: Das ist ja meistens Wüste und die haben ja gar kein Trinkwasser und die nutzen eben das Prinzip der Mehrwasserentsalzung um dann Trinkwasser zu produzieren.
00:17:08: aber ich bin jemand Wenn es Probleme gibt, die immer gerne an der Wurzel packen möchte.
00:17:15: Warum sollte man jetzt eine völlig neue Infrastruktur aufbauen mit einem immensen finanziellen Aufwand?
00:17:21: Ja wenn das doch viel einfacher wäre die Erderwärmung zu stoppen.
00:17:25: Ich will dir das nochmal erklären.
00:17:27: warum verschwindet das Wasser oder das Süßwasser?
00:17:31: ich rede jetzt über die Landregion und wir leben ja auch den Landregionen.
00:17:34: also auf den Land Regionen verschwindelt das Wasser sieht man ganz deutlich gibt einen Trend nach unten Weltweit, in Europa aber auch in Deutschland.
00:17:43: Wir an Deutschland haben ungefähr seit Beginn des Jahrtausends eine Menge verloren die dem Bodensee Wasser entspricht.
00:17:50: Das ist schon ziemlich viel und wie gesagt der Trend zeug ich ziemlich deutlich nach unten.
00:17:55: warum ist das so?
00:17:56: Auf der einen Seite wegen der Verdunstung, die Böden trocknen schneller aus.
00:18:01: Auf der anderen Seite das was dann runterkommt wir haben ja auch stark kriegen.
00:18:06: Das drehe ich nicht mehr in dem Maße zur Grundwasserneubildung bei weil... ausgetrocknete Böden sind fast wie Beton, da fließt das Wasser oberflächlich ab und dann trägt es nicht zur Grundwasserneubildung bei.
00:18:20: Irgendwann kommt's in die Flüsse und dann ab ins Meer und dann ist das halt weg ja?
00:18:25: Und das ist übrigens auch ein interessanter Faktor der zum Meeresspiegelanstich beiträgt.
00:18:31: Wir denken über Meeresspiegel, ja, Proolischmels
00:18:33: usw.,
00:18:34: alles richtig, aber dann gibt es noch mehr Faktoren z.B.
00:18:37: die thermische Expansion d.h.
00:18:39: also die Meere nehmen jede Menge Wärme auf.
00:18:42: Dadurch erwärmen sie sich, dadurch dehnen sie sich aus.
00:18:46: Das ist ein Faktor und wie gesagt Wasser von der Landregion landet am Ende zumindest teilweise in den Ozean.
00:18:54: Es ist auch ein ganz wichtiger Beitrag zum Meeresspiegel-Anstieg.
00:18:58: Und deswegen ist es tatsächlich so dass wir netto auf die Landregionen Wasser verlieren.
00:19:04: Wir in Deutschland haben im Prinzip genug Wasser.
00:19:06: Aber wir müssen damit sparsamer umgehen, wenn wir wirklich noch einigermaßen gute günstige Bedingungen hier haben wollen!
00:19:17: Ja, also hier eigentlich auch einen Umlernen und Verhaltensverändern damit wir mit diesen Ressourcen anders umgehen als in der Vergangenheit.
00:19:25: Es klingt auf jeden Fall so in den Beschreibungen dass das wirklich ein bisschen ungemütlich wird so in unserer Lebensqualität im Raum in dem wir frei eigentlich leben wollen.
00:19:32: jetzt kam trotzdem ja immer mal wieder Schlagwort auch Wir können was tun.
00:19:36: Da würde ich super gerne einen Fokus drauf richten mit ihnen, wie können wir denn Erderwerbung stoppen?
00:19:40: Was können wir machen?
00:19:41: damit wird sagen wir rudern zumindest nicht in apokalyptische Untergangsszenarien rein.
00:19:45: Das würde mich mal interessieren.
00:19:47: Also zunächst so vielleicht etwas allgemeiner ja viele Menschen haben glaube ich das Gefühl die Aufgabe der Herausforderung ist viel zu groß und da kann man nicht sagen was kann ich als einzelner Mensch machen.
00:20:05: meiner Lebenspanne sind noch immer wieder Dinge passiert, die hätte ich nicht vermutlich gehalten.
00:20:10: Was
00:20:10: zum Beispiel?
00:20:11: Unmögliche kann tatsächlich passieren und deswegen irgendjemand hat mal gesagt, ich weiß nicht wer es gewesen ist wir müssen die Utopie leben.
00:20:21: Das ist glaube ich der Punkt.
00:20:23: Ja Beispiele Nehmen wir die deutsche Wiedervereinigung.
00:20:26: Ich war Mitte der achtziger Jahre in Ostberlin an der Humboldt Uni, habe da einen Vortrag gehalten.
00:20:31: Ich hätte mir nie vorstellen können dass ein paar jahre später die Mauer weg ist.
00:20:35: Aber es ist passiert!
00:20:36: Warum ist das passiert?
00:20:37: bei den Menschenwollten?
00:20:38: Ist einfach und dann können schier unmöglich erscheinende Dinge auch passieren.
00:20:43: oder ein anderes Beispiel so mehr aus dem Bereich der Technik.
00:20:47: also als ich in den achziger Jahren angefangen haben als junger Wissenschaftler gab es nur zwei Möglichkeiten mit Kolleginnen und Kollegen im Ausland zu kommunizieren.
00:20:57: Entweder man hat zum Hörer gegriffen oder man ist auf Konferenzen gefahren, das war's.
00:21:03: Und dann kam das Fax!
00:21:05: Was für eine Sensation?
00:21:07: Was für ein Durchbruch.
00:21:08: heute lachen wir über das
00:21:09: Fux?!
00:21:10: Dann sieht man einfach wie schnell die technologische Entwicklung einfach voranschreiten kann.
00:21:16: Aber zwei Dinge müssen zusammen kommen erstens muss nützlich sein Und zweitens, sie muss bezahlbar sein und wenn die beiden Dinge zusammenkommen gibt es keinen Halten mehr.
00:21:27: Dann braucht man da gar nicht viel machen sondern dann entwickelt das Ganze eine eigene Dynamik und dann kann man eben auch die Erderwärmung relativ schnell stoppen.
00:21:37: Warum gibt es denn überhaupt die Erderwärmung?
00:21:39: Warum gibt's die globale Erwerbung.
00:21:42: Es hat vor allen Dingen damit zu tun, dass wir Energie erzeugen immer noch im weltweiten Maßstab und darauf kommt das an durch die Verbrennung der fossilen Brennstoffe also Kohle, Erdöl und Erdgas.
00:21:55: Und dabei entsteht CO-Zwei, ein Gas das eben die Erde aufheizt.
00:21:59: aber das wissen wir schon seit weit mehr als hundert Jahren ist ja nichts was wir jetzt irgendwie herausgefunden haben sondern dass es wirklich einen alter Hut und ja... Das heißt da müssen wir ansetzen müssen versuchen eben keinen CO-zwei auszustoßen Und insofern heißt es, wir müssen unser Energiesystem transformieren.
00:22:21: Wie man so schön sagt also umbauen in Richtung sauberer Energien und das sind eben die erneuerbaren Energien Sonne Wind Erdwärme Wasserseits begehrt und da haben wir nun kein Mangel.
00:22:33: Es gibt so viel Wir müssen nur einen Bruchteil davon nutzen Um tatsächlich unseren Welt Energiebedarf zu decken.
00:22:41: Wir in Deutschland machen schon ein bisschen vor.
00:22:43: Also klar hätten wir mehr machen müssen aber ich finde Deutschland war jetzt bisher jedenfalls nicht schlecht.
00:22:47: Im Strombereich sind wir ja schon bei über fünfzehn Prozent Erneuerbare.
00:22:51: im Strommix, Wärme und Verkehr sind noch ein bisschen die Stiefkinder aber das wird auch noch schneller vorankommt.
00:23:02: Und im Prinzip haben alle Lösungen, die wir brauchen.
00:23:07: Also Barack Obama, also einer der Vorgänger von Donald Trump oder dem dezeitigen amerikanischen Präsidenten hat mal seinen Wahlkampf damals geführt mit einem Slogan Yes We Can.
00:23:20: und natürlich Ken wie weil wir haben kein Energieproblem Wir haben erneuerbare Energien über Fluss Sie nutzen kann, also wir haben auch kein Technikproblem.
00:23:31: Wenn wir wollten – ich sage nicht, dass wir es tun sollen aber wenn wir wollten können das Sahara-Strom nach Deutschland leiten mit Verlusten von weniger als zehn Prozent.
00:23:39: Also diese Leitung gibt es und die müssen nicht erst entwickelt werden.
00:23:42: und ist alles da?
00:23:44: und mir soll jetzt keiner erzählen, dass kein Geld da ist.
00:23:46: Also Geld ist genug vorhanden, ist nur falsch verteilt.
00:23:49: Deswegen
00:23:49: würde ich nämlich nochmal fragen.
00:23:51: Mehrwert ist da?
00:23:52: Vorhin ist der Preis gefallen.
00:23:53: Jetzt wissen wir, Wind und Sonne sind einfach die günstigsten Energiequellen primär.
00:23:58: Warum sperren wir uns dagegen?
00:23:59: Was ist dann die These?
00:24:00: sagen, dass wir gehen diesen Schritt nicht.
00:24:02: Obwohl wir wissen was wir müssen machen müssen.
00:24:05: Ja das ist vielschichtig und es kann ja sich so in einer Minute oder zwei Minuten
00:24:12: erklären.
00:24:13: also zunächst einmal das ist meine Erfahrung.
00:24:15: ich mache jetzt seit über vierzig Jahren Klimakommunikation.
00:24:19: Meine Erfahrungen mit Menschen haben Angst vor Veränderung ein Hemmnis, wenn neue Technologien auf den Markt kommen.
00:24:31: Aber wenn die Menschen dann merken, dass es doch gut funktioniert und nochmal der Punkt bezahlbar ist muss bezahlbare sein.
00:24:38: Im Moment haben die Menschen das Gefühl sie zahlen immer nur drauf und das geht nicht.
00:24:43: deswegen braucht es Anreize Meine, eine vernünftige Politik würde eben darin bestehen.
00:24:51: Nicht immer nur die Menschen zu belasten und die Bevölkerung zu belassen sondern muss natürlich auch da hingehen wo eben die Verursacher sind.
00:25:00: Das sind die großen Emittenten oder das sind die große Energiekonzerne die zum Beispiel in den letzten Jahrzehnten darum geht es ja.
00:25:09: also Die Erwärmung, die wir heute haben, die hängt ja nicht von den heutigen Emissionen ab.
00:25:15: Sondern das ist die Folge der Emission seit dem Beginn der Industrialisierung.
00:25:20: Weil dieses CO-Zweiders lebt so lange in der Luft, dass geht nicht weg und alles, was er ausstoßen kommt oben drauf.
00:25:27: Und deswegen glaube ich muss das bei USerer Prinzip auch irgendwo gelten.
00:25:32: So ein bisschen haben wir damit angefangen, zumindest in Deutschland oder Europa mit dem Emissionshandel, dass eben die Energieintensiven unternehmen Und da sind ja dann auch die Energiekonzerne drin.
00:25:45: Tatsächlich ein Preis zahlen müssen für CO², aber wir sehen hier im Moment dass das jetzt wieder ein bisschen rückwärts geht, dass man in Europa beispielsweise den Emissionshandel der Wärme und Verkehr ausgedehnt werden soll nach hinten verschieben.
00:26:04: Ob das dann überhaupt noch kommt, weiß ich nicht.
00:26:06: Gut ist es auch eher nur so ein bisschen
00:26:10: freikaufen?
00:26:11: Ja genau!
00:26:14: Es kann auch gut funktionieren.
00:26:17: also wenn man sich mal anguckt den Bundesstaat Kalifornien in USA die haben auch so einen Emissionshandelssystem und die besteuern eben tatsächlich die großen emittenten.
00:26:31: Aber das kommt dann tatsächlich den sozialen Projekten zu Wute.
00:26:40: Es werden damit Wohnungen gebaut für die Menschen und so weiter,
00:26:43: d.h.,
00:26:44: es ist wirklich sozial ökologisch verträglich und so soll es auch sein.
00:26:49: Man will ja jetzt nicht nur irgendwie Geld einnehmen und dann verschwindet das in den Staatssäckel und kein Mensch weiß mehr, wer nehm ich aus als Löcher gestopft oder so soll's ja nicht sein sondern es muss den Menschen direkt... wieder zugutekommen.
00:27:02: Und dann, glaube ich tatsächlich sind die Menschen auch viel mehr bereit da mitzumachen und ich denke es wird auch nicht der schadende Unternehmen sein weil sie sehen noch gerade in Deutschland wir sind ein bisschen träge geworden unsere Unternehmen wenn ich so an die Automobilindustrie denke gut Leute aus der Automobil Industrie werden jetzt sicherlich dagegen argumentieren kann ja auch verstehen aber Ja, schreibe ja schon seit vielen Jahren eigentlich seit über zwanzig Jahren.
00:27:31: Dass ich Angst habe um die deutsche Automobilindustrie weil sie sich nicht bewegt und hatte immer Selbstverpflichtungen abgegeben aber ich glaube keine Selbstverflichtung ist eingehalten worden zumindest was der Abgasregelung angeht.
00:27:46: dann Die Krönung in Anführungsstrichen war ja dann dieser Schwindel, dass man die Abgaswerte da manipuliert hat mit einer speziellen Software.
00:27:57: Denke ich schon also wie kann das angehen?
00:28:00: Wir müssen es doch als Deutsche irgendwie besser können als jetzt irgendwie darum zu betrügen.
00:28:06: Man sollte der
00:28:07: Anspruch sein und wenn ich mir jetzt anschaue wo geht die Entwicklung hin, die geht nun mal in Richtung E-Mobilität hilft ja nichts und wir können nicht ewig am Verbrenner festhalten.
00:28:17: weiß, dass so ein Prozess schwierig ist.
00:28:20: Aber den gab es in der Vergangenheit immer wieder.
00:28:22: Es gab industrielle Revolutionen und Umbrüche.
00:28:26: Wenn ich zum Beispiel denke als das Auto dann kam zuerst... der Umbruch vom Pferdewagen zum Automobil.
00:28:35: Ich meine, das ging innerhalb von zehn bis zwanzig Jahren also in den Mobilitätswände eigentlich in einer halb relativ kurzer Zeit.
00:28:42: oder der Umstich von der Dampflokomotive so Diesel-Lock.
00:28:47: auch das war natürlich mehr mit großen Problemen verbunden aber es passiert halt und es muss sein.
00:28:55: Das heißt man kann sich gegen den Fortschritt nicht wehren.
00:28:57: und ich frage mich dann am Ende Wo wollen wir unsere Verbrenner noch verkaufen?
00:29:03: In China kriegen sie kaum noch einen zugelassen.
00:29:06: Und das ist der größte Markt und jetzt sehen wir doch wo wir stehen, dass wir also enorm in der Defensive sind was die Verkaufszahlen angeht und ob er da nochmal raus kommt weiß ich nicht.
00:29:19: Das wollte
00:29:19: ich gerade fragen wie blicken Sie denn auf Deutschland bei?
00:29:21: Asien sagt ja auch ganz klar Sie haben den Elektromobilitätsmarkt gewonnen.
00:29:25: Da ist jetzt eher wieder ein Konsolidieren.
00:29:27: auf die wenigen die einfach wirklich ganz vorne stehen keine Chance mehr, oder?
00:29:31: Wie blicken Sie da auf Deutschland gerade auch.
00:29:34: Ja, wir müssen einfach besser sein.
00:29:36: Ich meine Audi hat ja den berühmten Werbeslogen Vorsprung durch Technik erfunden.
00:29:43: Das muss so sein!
00:29:44: Wir können auch unsere Preise und unsere Löhne nicht rechtfertigen mit Autos die schlechter sind als die woanders produziert werden.
00:29:54: Das geht nicht.
00:29:54: das heißt also wir müssen besser sein und das heißt eben wir müssen wieder innovativer werden.
00:29:59: Wir können uns nicht ausruhen auf dem was haben.
00:30:04: und das heißt dann auch wieder, ich meine jetzt kam gerade der letzte PISA-Studie raus.
00:30:09: Wir müssen viel mehr in Bildung und Forschung investieren und genau das Gegenteil ist der Fall.
00:30:14: Das heißt also wir stellen eigentlich immer die falschen Schrauben und nicht die richtigen Schrauben.
00:30:18: Das heisst würden Sie die thirty-fünf Milliarden Gaspaket sozusagen eher in die Bildung stecken?
00:30:24: Ja auf jeden Fall würde ich machen.
00:30:26: aber ohne Gaskraftwerke würde ich auch sagen wenn man erstmal nicht herauskommt weil ich glaube in dem Maße brauchen wir sie.
00:30:32: Wir können ja auch mit Batteriespeichern und so weiter unsere überschüssige Energie speichern.
00:30:41: Aber nur ein Beispiel, um es wieder konkret zu machen.
00:30:44: also dieser Tankrabatt hat ein paar Milliarden gekostet war noch für die Katz muss man nochmal ehrlich sagen.
00:30:49: das hätte finde ich jedenfalls dazu geführt, wenn es sie nicht gegeben hätte.
00:30:55: Dass man vielleicht ein bisschen sparsamer mit dem Benzin umgegangen wäre.
00:30:59: Gut, macht man sich unbeliebt in der Bevölkerung weiß ich ja aber das ist eben so oder sage es aus eigener Erfahrung.
00:31:07: Also ich habe ja zwei Wohnsitzern, einen in Hamburg und einer nausse.
00:31:11: Mein Arbeitsplatz ist ja in Kiel, aber ich fahre sehr häufig zwischen Hamburg und Kiel mit dem Auto.
00:31:20: Leider nicht mit der Bahn weil die ist leider zu unzuverlässig, aber mit dem auto.
00:31:24: Und hab dann ein kleines Experiment durchgeführt als sie noch verbrenner hatte.
00:31:28: Ich bin nur hundert gefahren auf der Autobahn Und hab dann verglichen, was ich eigentlich an Benzins spare und was man im Jahr tatsächlich an finanzielle Ersparnisse hat.
00:31:40: Das waren ein paar Hundert Euro pro Jahr.
00:31:42: Ich frage mich, wer kriegt eine Geheilserhöhung von ein paar hundert Euro im Jahr?
00:31:47: Und das höre ich aber auch irgendwie nie!
00:31:49: Wir machen den Takrabatt.
00:31:51: Anstatt die Menschen irgendwie – ich will jetzt nicht zwingend sagen, aber ihnen doch einfach mal die Vorteile zu vermitteln die es gibt, wenn man eben doch ein Tempolimit einführt.
00:32:05: Dass es dann weniger Staus gibt, weniger Unfälle, weniger Todesopfer und so weiter.
00:32:10: Und sind alles Vorteile.
00:32:12: und ich selber jedenfalls war viel entspannter, weil man eben relativ suche auf der Autobahn fährt.
00:32:20: Das gleiche gilt letzten Endes für das E-Auto.
00:32:23: Ich habe jetzt einen E-auto da und diese ewige Reichweiten Diskussion haben ja schon gute Reichweite, aber auch wenn man Suche fährt kann man eben auch die Reichweite erhöhlen.
00:32:33: Sehr
00:32:33: gut, mal ein bisschen mehr suchen, finde ich super!
00:32:34: Aber ich find es ein spannender Punkt gerade weil sie auch sagen Vorteilskommunikation.
00:32:38: was würden Sie sich da auch mehr wünschen von der Kommunikation von den Medien?
00:32:42: Also haben wir die richtigen Narrative gewählt schon gefunden oder...?
00:32:46: Ich glaube nicht... Wir müssen Menschen schon deutlich machen dass sie profitieren, sagen wir mal von der Energiewende, wenn wir bei der Energiewende bleiben dürfen nicht profitieren am Ende der Energiewende.
00:32:59: Das ist das große Problem, ja?
00:33:01: Also angenommen im Jahr zwei Tausendvierzig oder wenn wir das als Zielmarke nehmen und auf dem Viertel ist egal, dann dürfen die Menschen nicht erst dann profitieren.
00:33:12: Weil so sind wir nun mal alle kleine Egoisten.
00:33:14: Ich meine ob es wollen oder nicht, ob uns eingestehen wollen aber es ist so kleine Egotisten.
00:33:20: Das heißt ein bisschen auch den Weg dahin immer noch ein kleines Stück Schokolade haben.
00:33:26: weiter zu gehen auf dem Weg.
00:33:28: Und diese Stück Schokolade, das fehlt einfach zum Beispiel durch finanzielle Entlastung.
00:33:35: also ich brauche keine finanziellen Entlastungen.
00:33:38: Also die Sitzprofessor haben sich ein gutes Einkommen aber gerade den unteren Einkommen da braucht man finanziell Entlastungs und ich weiß nicht warum das so schwierig ist im Menschen einfach da unten mehr Geld zu geben.
00:33:51: Da muss man einfach die soziale Frage eben mit dieser Transformationsfrage zusammenbringen.
00:33:58: Sonst wird das einfach nichts.
00:33:59: Und wenn wir dann gucken, dass es irgendwie auch meine Frage gleich nochmal, was muss die Politik jetzt auch gerade in Richtung Preise und Strom vielleicht ihrer Meinung nach tun?
00:34:06: Weil wir hatten's ja vorhin eigentlich wissen wie man günstige Preiser zeugt.
00:34:10: Es kommt aber nicht an bis hin zu, dass Vorreiche sich sogar äußert erst ab zwanzig dreißig werden irgendwo mal wieder Preise vielleicht sinken.
00:34:17: Was würden Sie sich gerade von der Politik wünschen?
00:34:19: Gerade mit Blick jetzt auf die Lösung Energie.
00:34:22: Ja, wichtig wäre das Bezieht sich jetzt nicht nur auf Energie, sondern glaube ich für alle große Probleme die wir in Deutschland haben.
00:34:29: Wäre dass es Einigkeit in der Politik gibt und das nicht.
00:34:32: Also es braucht den Konzerts.
00:34:33: Wir müssen uns glaube ich überlegen was sind die großen Ziele, großen Herausforderungen, die uns gegenüber, denen wir uns gegenüber sehen?
00:34:44: Und die müssen wir angehen jetzt gemeinsam ja und ich meine was jetzt ist Wie mehr für das Tempolimit, obwohl es natürlich das Klima-Problem nicht löst.
00:34:53: Aber ich meine wie kann es angehen dass das nicht im Konsens jetzt umgesetzt wird?
00:35:00: Und so ist es mit vielen Dingen.
00:35:01: ja wir haben es bei der Ampelregierung gesehen dieses HECAC und die... schwarz-rote Regierungen wickelt jetzt alles ab, was die Ampelregierung gemacht hat.
00:35:12: So kann es nicht gehen.
00:35:13: ja das ist stillstand einfach und ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen weil ich auch mit vielen Unternehmerinnen und Unternehmern spreche sagen mir immer Herr Latifö können alle ist wir brauchen eine feste Rahmenbedingung die sich nicht von Jahr zu Jahr oder von Legislatur zur Legislatur irgendwie verändern und das ist glaube ich wichtig dass man hier in die Kontinuität reinkriegt immer den Weg des kleinsten Widerstands wählt.
00:35:43: und da fällt mir dann immer ein Satz das ehemaligen Bundespräsidenten Walter Schell ein, der vor vielen Jahren bei seiner Vereinigung zum Vizekanzler gesagt hatte es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein.
00:36:03: die öffentliche Meinung abzuklopfen und das zu tun, sondern es muss die Aufgabe eines Politikers sein, das Notwendige zu tun und das populär zu
00:36:15: machen.
00:36:17: gute Perspektive und ist das dann heute vielleicht, also hat man weiß man nicht mehr was man tun soll?
00:36:23: Und hat dann Angst ein Weg einzuschlagen weil man Wählerschaft verliert?
00:36:26: oder warum ist das vielleicht nicht der Leitsatz für
00:36:29: den Staat.
00:36:29: Ja ich glaube es ist Wählerschaft aber es hat natürlich damit zu tun dass es in Konsens nicht gibt.
00:36:33: Also wenn da eine Partei etwas macht und die andere das nicht mit riecht klar dann geht das eben doch zu lassenden Wähler stellen.
00:36:42: und deswegen glaube ich auf der Stückchokolade zurückzukommen.
00:36:48: Ich kann ja jetzt wirklich auch seine Erfahrungen sprechen, weil ich ein Elektroauto habe und aber kein Eigenhalb.
00:36:54: Das heißt also, dass ich weiß wie schwierig es ist mit einem Elektroautor rumzukommen.
00:37:00: Und ja, die Ladeinfrastruktur ist jetzt nicht so wie sie eilig sein sollte.
00:37:06: Ich kenne es aus Kaninavien wo... Ich bekomme
00:37:08: fragen welche Länder sind da vielleicht
00:37:09: auch?
00:37:10: Ja meine Frau kommt nun zufälligerweise aus Norwegen und da ist das mit der Ladeninfrastur kein Problem.
00:37:16: Da fahren Sie an eine Tankstelle also eine richtige Benzin-Tankstelle X-Ladesäule.
00:37:23: Hier haben sie immer ein Problem, funktionieren die?
00:37:25: Funktionieren die nicht?
00:37:27: Findest du eine?
00:37:27: Findst du keine?
00:37:28: Ja und ja dann ist der Strom und da kommen wir wieder zum Stückchen Rollade, der ist so schweine teuer.
00:37:36: ich meine das ist überhaupt nichts zu vergleichen mit dem Haushaltsstrom.
00:37:40: deswegen sage ich wenn man Eigenheim hat ist es super aber insofern ist eigentlich Elektromobilität etwas Reiche.
00:37:48: Jetzt nicht für Katharina Reiche, sondern für Reichemesschen.
00:37:51: Für Sie gerade nicht?
00:37:52: Ja genau und ich finde das geht nicht.
00:37:55: Das ist einfach eine Schieflage in der soziale Schieflange und da muss man sich nicht wundern weil die Autos ja auch so teuer sind dass es dann so stockt.
00:38:05: Und auch polarisiert auf jeden Fall.
00:38:08: weil wir früher auch in einem Auto entlanggekommen sind, auch gerade diesem langsamer Fahren.
00:38:12: Das finde ich das macht es immer so konkret.
00:38:14: und deswegen die Frage an der Stelle auch nochmal was kann jeder einzelne jetzt mal vielleicht unabhängig vom Auto eigentlich machen um einen positiven Beitrag zu leisten?
00:38:22: zu der ganzen Lieberfrage?
00:38:24: Ja es ist zwei Dinge.
00:38:26: also auf der einen Seite kann man natürlich versuchen wirklich selbst etwas zu tun Energie zu sparen.
00:38:33: also jeder und jede kann Energie sparen ... keine Lebensmittel wegwerfen.
00:38:37: Also ich finde, Lebensmittel werden ja auch mit einem gigantischen Ressourcenverbrauch hergestellt und wenn... ...ich richtig informiert bin landen ungefähr dreißig Prozent der Lebensmittel die wir hier stellen nicht auf dem Teller.
00:38:51: Das ist einfach nur dumm.
00:38:53: Und da gibt es eben ganz viele Dinge wo jeder einzelne etwas tun kann.
00:38:56: aber Unsere Möglichkeiten sind limitiert, das würde ich auch sagen.
00:39:01: Das heißt die großen Veränderungen können natürlich nur politisch bewegt werden.
00:39:05: über das jetzt in der Rahmenbedingung und der Emissionshandel finde ich ist eigentlich eine gute Sache aber darf nicht verbessert werden sondern es muss schon so sein wie es auch in Kalifornien eben ist dass dann kontinuierlich die Menge, die ausgestoßen werden darf an Treiboskasen auch sinkt mit der Zeit.
00:39:26: Also es immer teurer wird dann Zertifikate zu kaufen und insofern darf man da nicht zurückweichen.
00:39:35: Aber was sie im Moment sehen ist eben genau das Gegenteil.
00:39:38: Ja absolut!
00:39:39: Und vielleicht auch nochmal hier die Frage jetzt psychologisch gerade weil wir ja viel auch mit Kundinnen zu tun haben, die dann eben im Alltag agieren.
00:39:46: ganz oft haben wir auch den Ansatz sparen, darauf verzichten.
00:39:52: Ist das das positive Narrativ?
00:39:53: Weil dann klingt es ja schon ein bisschen so okay.
00:39:55: ich kann nur was fürs Klima tun wenn ich verzichte.
00:39:59: Was gibt's vielleicht auch an Möglichkeiten wo man klüger intelligenter verteilt oder rangeht?
00:40:04: Ich finde nicht wenn man eine Solaranlage auf dem Dach hat oder eine Wärme pumpet dass man eben verzichtet.
00:40:10: Man hat ja eigentlich nur Vorteile zumindest wenn Rahmenbedingungen so sind wie sie im Moment jedenfalls sind.
00:40:18: Und es ist schon so, Sie brauchen am Anfang immer Subventionen.
00:40:21: Also ich kann's nicht mehr hören wenn man immer gegen die Subvention schießt, sich mal alles zu subventionieren.
00:40:26: Fast alles ist subventioniert, fangen wir beim Dienstwagen Privileg an.
00:40:30: Wenn das keine Subvention ist und ich finde Politik muss tatsächlich versuchen wieder finanzielle Spielräume zu erlangen weil wir leben nun an Zeiten knapper Kassen.
00:40:41: Wir haben zwei Sondervermögen, eine für Infrastruktur, eins für Infrastrukturen und eins für Verteidigung.
00:40:49: Und dann haben wir hohe Zinszahlung weil wir schon sehr viele Schulden aufgenommen haben.
00:40:54: das heißt die finanziellen Spielräume sind sehr eng und da muss man eben doch an die Subvention ran.
00:41:00: Da muss gucken welche Subvention subventionieren wirklich die Zukunft und welche subventioniert sozusagen die Vergangenheit?
00:41:08: Da, glaube ich kann man enorme finanzielle Spielräume schaffen und dann wirklich Dinge subventionieren die in die Zukunft weisen.
00:41:17: Und deswegen finde ich das Klimaschutz aus ein bisschen verbrannt vielleicht auch der Begriff verbrannt.
00:41:22: Ich finde die Zukunftsfähigkeit ist der viel bessere Ausdruck.
00:41:26: Schön, der sollte ja gerade auch Unternehmen motivieren in eine Zukunftszenarien zu denken.
00:41:31: Wer sind denn – wenn man jetzt sagt wir würden konsequent in Richtung Energieumstellung also die Transformation gehen und denken?
00:41:38: Wer sind die Verlierer?
00:41:40: Ja, die Verliersen natürlich, wenn sie sich nicht auf den Zug dann raufsetzen, die großen Energiekonzerne und die Mineralölgesellschaften.
00:41:51: das ist einfach so.
00:41:53: aber Ich meine, das war in der Vergangenheit immer so.
00:41:57: Also wer sich nicht bewegt?
00:41:58: Der verschwindet vom Markt.
00:42:01: Nehmen Sie das mobilte Telefon.
00:42:03: Früher hatten wir alle Nokia heute... ... haben wir alle Apple oder Samsung, ich weiß nie was.
00:42:08: Also wer da schläft irgendwie, der verschwindet dann vom Markt... und das ist eben Marktwirtschaft, ob man das so gut findet oder nicht?
00:42:17: Und insofern wird es Verlierer geben, dass es in der Geschichte immer so gewesen, aber es wird nur Verlierern geben oder die werden verlieren,... ...die ihm nicht bereit sind sich auch zu verändern.
00:42:28: Schön!
00:42:29: Fast schon ein starkes Schlusswort, ich habe aber noch eine Frage... Glauben Sie jetzt auch gerade mal so Maro von unserem Gespräch, dass wir das Ganze mit dem Klima noch an den Gerisch kriegen?
00:42:39: Sind sie erhoffnungsvoll?
00:42:41: Also ich denke schon aufgrund unterschiedlicher Aspekte.
00:42:46: Ein Aspekt, den wir noch gar nicht angesprochen haben ist die Sicherheitsfrage.
00:42:52: Wir hatten ja auch schon in der dreiundseitig, merken müssen bei der ersten Ölkrise dass unsere Energieversorgung über die fossilen Brennstoffe auf Töne in den Füßen steht.
00:43:01: Damals hatten wir ja einen Fahrverbot, damals hatten wir ein Tempolimit übrigens auch, aber wir haben nicht daraus gelernt.
00:43:08: und dann kam eine Krise nach der anderen, dann kam der Krieg Russlands geht Ukraine jetzt haben wir den Krieg Amerikas Israel ist gegen Iran.
00:43:17: Also fossile Brennstoffe garantieren keine Energie-Sicherheit mehr und ich finde, das muss sich immer wieder deutlich machen dass die einzigen Energien, die tatsächlich langfristig Energie Sicherheit garantieren sind um mal die erneuerbaren.
00:43:32: aber es sollten wir europäisch machen.
00:43:34: also ich glaube in Deutschland werden wir's nicht alleine schaffen sondern aber in Europa können wir schon schaffen und gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage wo Europa ja so unter Druck gerät, ja von verschiedenen Seiten Amerika Russland China.
00:43:50: Da hätten wir eine Möglichkeit mal zusammenzustehen und ein europäisches Stromsystem Energiesystem aufzubauen auch der Basis der erneuerbaren Energien gerne auch mit nach Ost oder auch Afrika.
00:44:03: wer damit machen will gerne immer gerne eingeladen Ja Und dann glaube ich werden wir auch wirtschaftlich gut in die Zukunft lecken
00:44:10: können.
00:44:11: Starkes Schlusswort.
00:44:12: Lieber auch mehr wieder Verbindungen zusammen, dort stehen stark.
00:44:16: Dann schaffen wir das mit der Zukunft.
00:44:18: Wunderbar!
00:44:18: Danke schön für ein wirklich spannendes Gespräch.
00:44:21: Wir haben so viel angerissen und können noch Stunden reden aber ich habe ja versprochen.
00:44:24: Wir wollen kurz und schnackig bleiben.
00:44:26: Vielen Dank!
00:44:28: Was für ein Gespräch?
00:44:30: Was am meisten hängen geblieben ist... Die Wissenschaft, die war sich nie uneinig über den Klimawandel.
00:44:35: Das war immer eine mediale Erzählung.
00:44:37: und trotzdem sagt Multiplativ ganz klar es ist zwar fünf nach zwölf aber wir können die weitere Erderwärmung noch stoppen.
00:44:43: diese Mischung aus Ernst- und Hoffnung die nehme ich mit und vor allem auch das Verständnis wie diese extrembetter Bedingungen zusammenhängen fast irritiert hat mich.
00:44:52: wie oft er betont Wir haben alles was wir brauchen Technologie günstige erneuerbare energie im Überfluss und sogar das Geld.
00:45:00: Es ist nur falsch verteilt.
00:45:01: Das ist also kein Ressourcenproblem, das ist ein Verteilungs- und Motivationsproblem.
00:45:06: Wenn wir nicht die Motivation Schokolade jetzt zu jedem Bürger bringen dann bewegt sich hier egoistisch keiner denn Innovation muss immer mehr Wert erzeugen und den Preis runterbringen.
00:45:17: Energie ist der zentrale Hebel.
00:45:19: Latif betont Die Energiewende isst keine Belastung.
00:45:23: Wir profitieren alle davon.
00:45:24: Diese Vorteile müssen Politik und Medien jetzt transportieren.
00:45:28: Es ist Europas einzige Chance sich jetzt zu verbinden.
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